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Aber es kommt noch schlimmer:
Wenn man eine Kapital - Lebensversicherung abgeschlossen hat, so waren die Beweggründe dafür:
Altersvorsorge und der Schutz der Hinterbliebenen - also
zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Aber das war und ist
ein Irrtum! 2. 1/4 der Versicherten steigt innerhalb der ersten 5 Jahre wieder aus
Mit riesigen Verlusten!! So zahlen die Versicherer nach fünf Jahren gerade mal die Hälfte der einbezahlten Gelder wieder zurück! Also keine 100% Wertsteigerung - sondern 50% Verlust!! Nach 10 Jahren bekommt man als Kunde nicht einmal die Summe der einbezahlten Beiträge wieder zurück! Von Rendite wird in diesem Zeitraum überhaupt nicht gesprochen! Mit welchem Recht? Hier ist der Gesetzgeber gefragt und deshalb hat auch das Landgericht Hamburg in seinem Urteil von 1982 festgehalten:
Kapital - Lebensversicherungen sind legaler Betrug! Und trotzdem glauben 65 Millionen Deutsche immer noch der Werbung der Kapital - Lebensversicherungen: "Vertrauen Sie uns - wir sorgen vor."
Die Fonds-Gebundene
Lebensversicherung oder die Fonds-Gebundene
Rentenversicherung - auch Fonds-Police genannt!
Natürlich können Sie es auch selbst in die Hand nehmen und eine Risiko - Lebensversicherung abschließen und das Geld in einem Aktienfonds - Sparplan anlegen. Die Stiftung Warentest schlägt das immer wieder vor, aber wir (BdV e.V.) halten nichts davon. Den Studien der großen Fondsgesellschaften haben gezeigt, dass diese Sparpläne im Durchschnitt nach 3 - 5 Jahren "geplündert" werden. Damit ist diese Form nicht für die private Altersvorsorge geeignet. Auch betont die Stiftung Warentest immer, man solle auf die Kosten einer Fondspolice achten. Auch das ist eine Fehlinformation: Wichtiger als die Kosten der Fondspolice, sind die Rendite-Träger, also die Aktienfonds:
Prof. Dr. Jäger von der Uni Berlin hat berechnet, dass 10% höhere Kosten einer Police durch eine 1% höhere Performance der Renditeträger, also der Aktienfonds, ausgeglichen werden. Zitat vom BdV e.V. "Daher empfehlen wir die Fonds-Police für die private Altersvorsorge. Lassen Sie sich nicht durch Presseberichte, welche die Kosten herausheben, irritieren: Wenn der Aktienfonds gut ist, dann sind die Kosten nachrangig. Also achten Sie darauf, dass die Aktienfonds, welcher die Rendite erbringen sollen, mindestens schon 10 Jahre eine überdurchschnittliche Rendite gehabt haben. " http://www.bds-deutschland.de Merkblatt vom Bund der Sparer e. V. HIER Dass es auch anders geht zeigen uns die britischen Nachbarn britische Versicherungen = Königliche Renditen
Seit ausländische Versicherer in Deutschland tätig sein dürfen, sind britische Lebensversicherer verstärkt auf den Markt getreten. Und obwohl britische Versicherungsgesellschaften zwischen 40 und 70 Prozent ihres Anlagevermögens in Aktien investieren, war der Aktiencrash der vergangenen Jahre für sie kein Thema: denn es wurden Ablaufrenditen von zehn oder elf Prozent erzielt. Anders als in Deutschland zeichnen sich die Briten durch ein hohes Aktieninvestment aus: Bis zu 100 Prozent des Anlagevermögens dürfen die britischen Lebensversicherer investieren - tatsächlich beträgt die Aktienquote regelmäßig etwa 60 Prozent. Und so sehen auch die Renditen bei Kapitallebensversicherungen dort anders aus als in Deutschland. Während nach dem Jahrtausendwechsel die deutschen Lebensversicherer ihre Gesamtverzinsung von 6,5 auf durchschnittlich 4,3 Prozent reduzierten, konnten sich die britischen Kunden auf bis zu 14 Prozent Rendite einstellen.
Bei einer Laufzeit von 30 Jahren erwirtschafteten angelsächsische Policen jährlich rund 11,2 Prozent Rendite, während die Deutschen durchschnittlich nur um 6,02 Prozent zulegten.Wenn Sie über dieses Thema mehr wissen möchten, dann stehen wir Ihnen für Ihre Fragen gerne zur Verfügung. |
