Wohntrends: Barrierefrei und in zentraler Lage. RE/MAX-Experten: Die Zukunft gehört der seniorengerechten Immobilie
Wer in seinen eigenen vier Wänden alt werden möchte, sollte diese entsprechend planen.
(openPR) - „Wer heute baut, sollte dabei schon an morgen denken“, raten die rund 500 deutschen Makler des weltweit größten Immobiliennetzwerks RE/MAX. Seniorengerechtes Bauen lohnt sich sowohl bei einem privat genutzten Eigenheim als auch bei einer Anlageimmobilie. Was dabei zu beachten ist, erläutern die RE/MAX-Büros aus Schwaben.
„Das A und O ist Barrierefreiheit“, betont Klaus Tabery, Geschäftsführer des Kemptener RE/MAX-Büros. „Die Wohnung muss ohne Treppen zu erreichen und der Übergang von einem Zimmer ins andere ohne Schwellen möglich sein.“ Bei mehrstöckigen Häusern sind die Treppenhäuser in jedem Fall so anzulegen, dass ein späterer Einbau eines Treppenliftes möglich ist. „Wer in jungen Jahren in ein verwinkeltes Reihenhäuschen mit mehreren Etagen zieht, wird dort kaum seinen Lebensabend genießen können.“ Außerdem sei es empfehlenswert, das Bad möglichst großzügig zu planen, damit es im Bedarfsfall genug Platz für eine Gehhilfe oder einen Rollstuhl bietet.
Über die Architektur hinaus, kommt auch dem Wohnumfeld entscheidende Bedeutung zu. „Viele Kunden
Eigentümern von Mietwohnkomplexen empfiehlt Sutter, auch über ein Angebot von auf Senioren ausgerichteten Serviceleistungen wie Haushaltshilfen, Hausnotruf, Begleitservice oder Betreuungsdienst für Pflegebedürftige nachzudenken. „Erste Wohnungsunternehmen haben bereits gute Erfahrungen mit solchen Zusatzdienstleistungen gemacht.“ In Zukunft dürfte ihre Bedeutung erheblich steigen und sich zum echten Wettbewerbsvorteil entwickeln.
„Ein grundsätzliches Problem ist, dass viele Kunden davor zurückschrecken, sich mit dem eigenen Altwerden auseinanderzusetzen“, weiß Thomas Fickert, Geschäftsführer der RE/MAX-Büros in Füssen, Nesselwang und Hopfen am See. Sie haben keine Vorstellung davon, wie ein Eigenheim aussehen muss, in dem man auch im hohen Alter noch angemessen leben kann. „Dieses fehlende Bewusstsein steht im krassen Gegensatz zu dem allseits verbreiteten Wunsch, in den eigenen vier Wänden alt zu werden.“ Am Ende blieben oft nur Notlösungen wie die Unterbringung bei Verwandten oder in einem Altersheim, „die man mit besserer Planung hätte verhindern können.“
Eine seniorengerechte Bauweise sei jedoch nicht nur privaten Häuslebauern zu empfehlen, gibt Ulrich Deisser, Geschäftsführer des RE/MAX-Büros in Aichach zu Bedenken. Angesichts der fortschreitenden Überalterung der Gesellschaft tue auch jeder Bauherr, der Immobilien zur Vermietung oder zum Verkauf errichte, gut daran, bei der Planung an die ältere Generation zu denken. Laut Statistischem Bundesamt wird sich die Zahl der über 80-Jährigen bis 2050 von heute nicht ganz vier auf dann zehn Millionen erhöhen, während die Zahl der Kinder weiter abnimmt. „Auf diese vorhersehbare Verschiebung der Altersstruktur müssen sich Immobilieneigentümer frühzeitig einstellen, wenn sie längere Leerstände ihrer Wohnungen vermeiden wollen.“
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RE/MAX, gegründet 1973 in den USA, ist das größte Immobiliennetzwerk der Welt. Seine enorme Wachstumskraft beruht zum einen auf der angebotenen Dienstleistung, zum anderen auf der Organisation als Franchisesystem. In den USA und Kanada hatte RE/MAX erheblichen Anteil am Wandel des Immobilenmarkts weg vom Privatverkauf hin zur allgemeinen Akzeptanz des Immobilienmaklers als professioneller Dienstleister. Mit demselben Anspruch ist die Masterfranchiseregion RE/MAX Bayern auf dem Markt aktiv. Ziel ist die flächendeckende Präsenz und eine neue Qualität in der Vermittlung von Immobilien in Bayern. Weltweit arbeiten derzeit bei RE/MAX über 120.000 Immobilienmakler in über 6.500 Büros und 63 Ländern, in Deutschland über 500 Makler in rund 120 Büros.
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