Erste Hilfe beim rheumatologischen Notfall: Symposium zur Diagnostik am Asklepios Klinikum Bad Abbach
Voraussetzung für die Behandlung rheumatologischer Notfälle ist eine gründliche Diagnostik.
(openPR) - Hämmernde Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Schmerzen im Bauchraum sind Symptome, bei denen im ersten Moment niemand an „Rheuma“ denken würde. Und doch können all diese Beschwerden Ausdruck einer ernsthaften rheumatischen Erkrankung sein. Wird diese nicht rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, kann die Situation für den Betroffenen unter Umständen lebensbedrohlich werden. Die Fachärzte am Asklepios Klinikum Bad Abbach sind für die Diagnose und Behandlung solcher rheumatologischen Notfälle bestens gerüstet. In regelmäßigen Fortbildungen werden die Erkenntnisse an Ärzte aus ganz Bayern weitergegeben.
„Als Kooperationsklinik der Universität Regensburg halten wir alle Diagnosemöglichkeiten vor und können auch rheumatologische Notfälle mit modernsten Mitteln effektiv behandeln“, so Prof. Dr. Martin Fleck, Chefarzt der Klinik und Poliklinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie am Asklepios Klinikum Bad Abbach. „Voraussetzung ist allerdings, dass die Patienten rechtzeitig zu uns kommen.“ Und hier liege häufig das Problem, denn „der rheumatologische Notfall kann sich anfangs hinter harmlosen Symptomen verbergen." So sind etwa ein steifer Nacken, Kopfschmerzen und ständige Abgeschlagenheit in den meisten Fällen nichts weiter als Vorboten einer beginnenden Erkältung. Sie können allerdings auch Ausdruck einer schweren rheumatischen Erkrankung sein, die schnellstmöglich im Krankenhaus behandelt werden muss. Andernfalls drohen schwere Komplikationen, die bis zum Erblinden oder zur Querschnittslähmung reichen. Bei Entzündung der Blutgefäße oder wenn Innere Organe beteiligt sind, kann die Situation für den Betroffenen sogar lebensbedrohlich werden.
Bei Patienten mit entsprechenden Vorerkrankungen sollten Ärzte deshalb die Möglichkeit einer rheumatischen Erkrankung stets im Hinterkopf haben. „Auch wenn bei einer auf den ersten Blick 'harmlosen Krankheit' keine der klassischen Therapien anschlägt, raten wir zur rheumatologischen Abklärung“, so Prof. Dr. Fleck. Um Ärzte in der Diagnostik zu schulen, veranstalten er und sein Team regelmäßig Fortbildungen. „Weil das Thema so wichtig ist, stand unser diesjähriges Wintersymposium Ende Januar unter dem Titel ‚Der rheumatologische Notfall’.“ Rund 100 Ärzte aus ganz Bayern haben die Gelegenheit genutzt, sich aus erster Hand über Rheuma-Diagnostik und den aktuellen Stand der Forschung zu informieren.
Asklepios Klinikum Bad Abbach
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Das Asklepios Klinikum Bad Abbach – wenige Kilometer südwestlich von Regensburg gelegen – umfasst zum einen ein Akutkrankenhaus mit Kliniken für Orthopädie und Rheumatologie/Klinische Immunologie und zum anderen ein Zentrum für orthopädische und rheumatologische Rehabilitation. Seit Ende der 90er Jahre ist die Klinik und Poliklinik für Orthopädie (Direktor: Prof. Dr. Joachim Grifka) in den Lehr- und Forschungsbetrieb der Universität Regensburg integriert. Im Frühjahr 2006 wurde diese Zusammenarbeit auf die Klinik und Poliklinik für Rheumatologie/Klinische Immunologie (Chefarzt: Prof. Dr. Martin Fleck) ausgeweitet. Aufgrund der engen Anbindung an die Universität kommt dem Klinikum auch als Forschungsstandort eine bedeutende Rolle zu. Das Klinikum ist seit 2004 im Verbund der Asklepios Kliniken, einem der führenden privaten Klinikbetreiber mit über 90 Einrichtungen in Deutschland, Europa, den USA und künftig China.
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